[de] Konsens ist sexy: Wie bleiben sexpositive Partys safer spaces?

Berlin gilt als eine liberale Stadt, in der oft etwas mehr möglich ist als in manch anderen Metropolen. Das gilt nicht zuletzt für sexpositive Partys, die in außergewöhnlicher Vielfalt Berlins Nachtleben bereichern. Vor dem Hintergrund des Ideals einer für alle Geschlechter und sexuelle Präferenzen offenen Partykultur stellen sich aber auch Fragen danach, wie Clubs sichere Orte
für alle Partygäste sein und den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden können. Partykonzepte, die sexuelle Handlungen explizit mit einschließen, sind hierbei von besonders großer Sensibilität. Denn nicht alle Gäste sind aware und kennen die jeweiligen Spielregeln. Zudem werden in Zusammenhang mit Alkohol und Substanzgebrauch schnell Grenzen überschritten, was Raum für unerwünschte Erfahrungen und sexuelle Übergriffe schafft.

Wie kann es gelingen, Sexualität und Lust ins Clubgeschehen zu integrieren und gleichzeitig dem Anspruch der Clubs als safer spaces gerecht zu werden? Wie erhalten wir den Charme einer sexpositiven, offenen Berliner Partykultur? Wie kann von Veranstalter:innen und Betreiber:innen sichergestellt werden, dass die Zusammensetzung des Publikums zur Party passt, ohne bereits im Vorfeld der Events zu diskriminieren?

TEILNEHMER:INNEN
Karo Fuck Your Gender | Bubble, Berlin (DE)
Dominique Betreiberin Insomnia Hedonistic Club,
Berlin (DE)
Rolf de Witt Projektleiter man*Check, Berlin (DE)
Nico* Maria Tal-Se Booker* Durch, Türsteher*, Berlin (DE)

MOERATION
Pascal Balu Possler Nipple Liberation Army | PosslerConsulting, Berlin (DE)

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