[Lab] [de] Verwaltungsperspektiven auf nächtliche Konfliktlagen

Workshop

Das Bewusstsein für die gesellschaftliche, kulturelle und ökonomische Relevanz des Nachtlebens in Politik und Verwaltung ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und hat einen zunehmend differenzierteren Umgang mit diesem Thema zur Folge. Zugleich sind viele Großstädte weiterhin mit den klassischen Konfliktsphären des Nachtlebens konfrontiert. Konflikte um Lärm, Müll und Sittlichkeit oder Fragen nach Sicherheit sind so alt wie das Nachtleben der Moderne selbst und in vielen Städten heute nicht weniger brisant als früher. Die Situation wird durch sich ändernde Nutzungsansprüche an innerstädtische (Frei)Räume, steigenden Wohnnutzungsdruck und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sogar eher noch verschärft. Solche Herausforderungen sind Gegenstand verschiedener Panels und Workshops der Stadt Nach Acht-Konferenz, im Rahmen derer die verschiedenen Strategien zwischen Restriktion und Prävention, Einhegung und Abmilderung diskutiert werden.

Das moderierte Forum möchte den Austausch insbesondere zwischen anwesenden Vertreter:innen der kommunalen Verwaltungen ermöglichen, zu einem Wissenstransfer in – zuweilen mit harten Bandagen geführte – kommunalpolitische Diskurse beitragen und das Konferenzprogramms für eine kritische Revision aus Verwaltungsperspektive öffnen.

Aus folgenden Städte sind Vertreter:innen der Verwaltungen auf der Stadt Nach Acht bisher bestätigt: Augsburg, Berlin, Dortmund, Freiburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Wien

MODERATION
Stefan Schleifer
Leitung Konzeptionelle Projektsteuerung I | Referat für Kultur, Welterbe und Sport Stadt Augsburg | Radio Host (DE)
Marc Wohlrabe
Member of the Board Livekomm | Head of Conference Stadt Nach Acht, Berlin (DE)

Achtung: Raumwechsel! Statt (wie im gedruckten Konferenzprogramm angegeben) im Säälchen findet die Session im Architektenbogenstatt!

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