[de] Rassismus und Stigmatisierung im Nachtleben

Aktuell nimmt die Diskussion über Rassismus und andere Formen von Diskriminierung in der Clubkultur immer weiter an Fahrt auf. Der Druck auf Clubs steigt, ihr Selbstverständnis und ihre Strukturen kritisch zu hinterfragen und sich zu verändern – wozu immer mehr bereit sind. Diese Entwicklung hin zu mehr Awareness und Diversität ist wichtig und notwendig. Ein Motor hierbei sind u.a. die sozialen Medien, die es von Diskriminierung Betroffenen ermöglichen, ihre Erfahrungen zu teilen und Aufmerksamkeit auf Missstände zu lenken, die vorher von der Mehrheitsgesellschaft ignoriert wurden. Teil dieser Diskurse sind allerdings auch gegen Clubs und Einzelpersonen gerichtete Shitstorms, die häufig von einer mangelnden Fehlertoleranz geprägt sind und einen konstruktiven Dialog erschweren. Auch Abwehrmechanismen von Seiten der mit Rassismusvorwürfen konfrontieren Parteien verhindern immer wieder, dass diese Probleme angegangen werden. Wie bleiben wir vor dem Hintergrund der aufgeheizten Debatte im Gespräch, um eine inklusiveren Clubkultur sowohl auf dem Dancefloor als auch hinter den Kulissen zu schaffen?

TEILNEHMER:INNEN

Katja Lucker | CEO Musicboard Berlin | Fête de la Mu-sique | Pop-Kultur Festival, Berlin (DE)
Smiley Baldwin | CEO Baldwin Security UG, Berlin (DE)
Olaf Gemse Kretschmar | CEO & Vorstandsvorsitzender Berlin Music Commission
Katja Pritzel | Personalmanagerin Baldwin Security UG, Berlin (DE)
More tba
MODERATION:
Diana González Olivo | Zentrum für Lehrerbildung, Refugee Teachers Program (Universität Potsdam), Migrantenbeirat Potsdam | Rundfunkrat RBB Berlin-Brandenburg, Potsdam (DE)
culture

Speakers