[de] Die Stadt Nach Acht kartieren

Im Zuge einer (erfreulicherweise) erhöhten Sensibilität auf stadtentwicklungspolitischer Ebene für die Strukturen und Einrichtungen des (sub-)kulturellen Nachtlebens und der Nachtökonomie und medial geführter Debatten um Verdrängung und Gentrifizierung wurden in einigen Großstädten in den vergangenen Jahren so genannte Clubkataster eingeführt. Durch die Berücksichtigung von Clubs und Musikspielstätten in offiziellen Geoinformationssysteme (GIS) soll im wahrsten Sinne des Wortes das Nachtleben in Politik und Verwaltung stärker „auf die (Stadt-)Karte“ gebracht werden. Die damit verbundene Hoffnung ist eine stärkere Berücksichtigung des Nachtlebens bei den Prozessen der Stadtentwicklung.

Im Rahmen des Panels werden vier Fallbeispiele von beteiligten Akteur:innen aus Interessensverbänden und Verwaltung vorgestellt und bisher gesammelte Erfahrungen ausgetauscht.

TEILNEHMER:INNEN
Till Kniola | Stadt Köln | Referent für Popkultur und Filmkultur, Köln (DE)
Dr. Pierre Gras | Head of Urban Data Hub, Hamburg (DE)
Nils Fischer | Stadt Leipzig | Fachbeauftragter für Nacht-kultur, Leipzig (DE)

MODERATION
Jörg Kosinski | LiveKommbinat Leipzig | Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management | stadt-nachacht.de, Leipzig (DE)

Achtung: Raumwechsel! Statt (wie im gedruckten Konferenzprogramm angegeben) im Architektenbogen findet die Session im Fitzroy statt!

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